Homöopathie-Seminare

Jahresübersicht
Homöopathie-Seminare

21.Okt. 2017 — 30. August 2020

Zyklus Trauma-Homöopathie / letztes Seminar am 29. - 30. August 2020

"Entstehung von Trauma und Krankheit"

6-teiliger Homöopathie Zyklus mit Darius Ploog, Deutschland

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13. - 14. Juni 2020

Einführung in die Homöopathie Hahnemanns / Organon VI Auflage

"Akute und Chronische Kinderkrankheiten"

Homöopathie-Seminar mit Ewald Stöteler

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05. - 06. September 2020

"Die Grenzen der Konstitutionsbehandlung - oder: wann macht eine klinische Verschreibung Sinn?"

Homöopathie-Seminar mit Dr. med. Christoph Abermann

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06. – 07. November 2020

"Der Weg der Kinderseele"

Homöopathie-Seminar mit Anne Schadde und Jürgen Weiland

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13. - 14. November 2020

"Anders sein – ADHS Krankheit oder Modediagnose unserer Zeit"

Homöopathie-Seminar mit Christine Mangold

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27.11. – 28.11.2020
Erfüllung in deiner Praxis - Werde als Therapeut zum Patientenmagnet
mit Isabelle Tschumi in Solothurn

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05.03. – 06.03.2021

Genuine Homöopathie
mit Bernhard Möller in Solothurn

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12.03. – 13.03.2021

Der Weg der Kinderseele
Homöopathie-Seminar mit Anne Schadde und Jürgen Weiland in Aarau

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27.03. – 29.03.2021

Ausbildung in die Methode Samuel Hahnemann's
Organon VI / A-Kurs Teil 1. Homöopathie – Seminar mit Ewald Stöteler in Solothurn

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Die Grenzen der Konstitutionsbehandlung

mit Dr. med. Christoph Abermann

vom 05. – 06. September 2020 in Solothurn


Christoph Abermann wird in diesem Seminar anhand von zahlreichen Videofällen aufzeigen, dass es Situationen gibt, in denen die konstitutionelle Vorgehensweise, wie sie viele Homöopathen gelernt haben und praktizieren, an ihre Grenzen stößt. In diesen Behandlungs-Situationen muss seiner Erfahrung nach ein anderer, klinischer Zugang gewählt werden. Was das genau bedeutet und wann so ein Vorgehen Sinn macht, wird im Seminar genau erläutert.

Der Referent meint zu diesem Seminarthema: "Meine Homöopathie-Lehrzeit in den 90er Jahren war geprägt durch kentianisch-homöopathische Lehrer. Was an Seminaren angeboten wurde, waren großteils Kentschüler in zweiter oder dritter Generation: Vithoulkas und seine Schüler, Henny Heudens etc. Die Strömungen haben sich mehr oder weniger auf die Kent-Methode reduzieren lassen, bei der es darum geht, eine Arznei zu finden, die von Geburt an bis zum Zeitpunkt der Erstbehandlung angezeigt gewesen wär: Wenn der Patient Barium carbonicum mit 50 Jahren benötigt, dann hätte er diese Arznei auch schon mit 40, mit 30, mit 20 und mit 10 gebraucht und alle Verhaltensauffälligkeiten und Pathologien, die der Patient seit der Geburt entwickelt hat, sollen Hinweise auf Barium carbonicum sein. Dieser Anspruch, ein Mittel zu finden, das alles abdeckt und heilt, hat mich in meiner homöopathischen Ausbildung geprägt, und ich bin natürlich auch mit diesem Ziel in die eigene Praxis gegangen. Dort habe ich dann gesehen, dass - wenn man diese Methode gut lernt und die richtigen Seminare besucht - man tatsächlich sehr vielen Patienten mit diesem Ansatz helfen kann und viele besser werden und so manche auch geheilt werden - man konnte also insgesamt sehr zufrieden sein... 
Im Laufe der Jahre sind dann die schweren Pathologien in meiner Praxis aber immer mehr geworden, und ich hab gesehen - je schwerer die Pathologie, je mehr Organdestruktion mit einer Pathologie verbunden ist - umso schlechter war die Wirkung der Arzneien, die ich auf diesem konstitutionellen Weg gewählt habe, auf diese Pathologie. So hab ich alternative Wege gesucht, habe die homöopathische Literatur studiert und versucht Fälle mit schwerer Organpathologie zu finden und zu verstehen, welches die Gemeinsamkeiten der gut gelaufenen Fälle waren. So bin ich zu dem Schluss gekommen, dass schwere Pathologien mit Organdestruktion einen anderen Ansatz zur Behandlung brauchen als den konstitutionellen oder kentianischen: nämlich einen Ansatz, der sich viel mehr auf das kranke Organ konzentriert und die anderen Symptome weglässt, was einem so genannten klassischen Homöopathen im ersten Moment sehr schwer fällt: Nehmen wir als Beispiel an, dass jemand mit metastasiertem Kolonkarzinom ein Leben lang massive Hundeangst hatte, dann neigen wir als Homöopathen dazu, das als sehr wichtig zu bewerten, weil es eben ein Leben lang als starkes Symptom vorhanden war. Meine Erfahrung und Überzeugung ist aber, dass in so einem Fall einer organzerstörenden Krankheit wir die Hundeangst in der Mittelsuche weglassen müssen und uns auf die Symptome konzentrieren müssen, die direkt im Zusammenhang mit dieser Organpathologie stehen, also die Symptome des Karzinoms, der Metastasen, aber auch Allgemein- und Gemütssymptome, wenn sie gemeinsam mit dem Karzinom entstanden sind. Insofern ist/war es für mich ein völliges Umdenken, sich auf die Pathologie zu konzentrieren und nicht auf die Gesamtheit der Symptome. Seit ich diese Strategie bei den schweren Pathologien wähle, habe ich deutlich bessere Verläufe und Erfolge und bin nun dabei, dieses Werkzeug über Seminare und weiteres Literaturstudium – auch der angloamerikanischen Literatur (z.B. Hayes, Peterman etc.) weiter zu schärfen.
Mir wurde in den letzten Jahren immer klarer, dass es - neben den schweren Pathologien - noch einige andere Situationen in der täglichen Praxis gibt, die statt der konstitutionellen einer klinischen Verschreibung bedürfen. Diese Erfahrungen möchte ich bei dem Seminar anhand von Beispiel-Videos weitergeben“.

Der Referent
Dr. med. Christoph Abermann ist Arzt für Allgemeinmedizin und seit fast 20 Jahren in eigener Praxis tätig. Neben André Saine und Alok Pareek war seine wichtigste Lehrerin Henny Heudens Mast, die Christoph Abermann auch als Referenten empfiehlt.

Er ist Ausbildungsleiter der ärztlichen Homöopathie – Ausbildung bei der ÄKH in Österreich, Gründungsmitglied der StudentInneninitiative Wien (SIH) und unterrichtete jahrelang am Wahlfach Homöopathie der Medizinischen Universität Wien. Das Buch von H. L. Chitkara "Materia Medica der Gemütssymptome" wurde von ihm Co-übersetzt. Ausserdem sind von ihm diverse Veröffentlichungen in der ZKH (Zeitschrift für Klassische Homöopathie) und in anderen Zeitschriften erschienen.

Für wen ist das Seminar gedacht?
Das Seminar ist für alle Homöopathen, sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet.

Ich freue mich auf das zweite Schweizer Seminar mit Christoph Abermann in Solothurn!

Hier schon mal ein Amuse Bouche zu Dr. med. Abermann. Schauen Sie sich seinen Vortrag über die Arznei Sanicula Aqua an.



Datum:
Samstag 05. – Sonntag 06. September 2020

Zeiten:
Samstag, 09.00 – 12.30 Uhr / 14.00 - 18.15 Uhr
Sonntag, 09.00 – 13.00 Uhr / 13.30 – 15:30 Uhr
(total 14 Seminarstunden)

Kosten:
CHF 390.— (exkl. Unterkunft und Verpflegung)

Seminarort:
Jugendherberge, Landhausquai 23, 4500 Solothurn

Anreise:

Anerkennung
Das Seminar lehnt sich an die Weiterbildungsreglemente der Verbände und des EMR an.

Annullation
Kostenlose Absage bis vier Wochen vor Seminarbeginn.
50 % der Kurskosten: zwei bis vier Wochen vor Seminarbeginn.
100 % der Kurskosten: Ab zwei Wochen vor Seminarbeginn.
Bearbeitungsgebühr CHF 50.--.

Ich biete Ihnen eine Annullationskostenversicherung an für CHF 20.


Artis Seminare Kundenkarte
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weitere Seminare

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Peter Schertenleib
Rüdenweg 28 B
CH-3067 Boll

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Peter Schertenleib
Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom in Homöopathie /
Eidg. dipl. Drogist


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